ASC Melsungen e.V. im ADAC

 

         

 

 

 

Jens  Björn

 

 

Björn

Und schon ging es wieder los zum nächsten Lauf der DRX. Doch diesmal war es der Endlauf. Mit einem nur knappen Punktevorsprung vor BBZ (Björn Brüning-Zedler) machten wir uns schon freitags auf den Weg. Nachdem alles aufgebaut war, zogen wir nach dem Essen wie immer eine Runde durch das Fahrerlager. Am nächsten Morgen ging es erst gegen Mittag los mit den Abnahmen und anschließend mit dem ersten freien Training. Uli Riese hatte auch in meiner Klasse genannt, wo ich mir schon ausgerechnet habe, wie vielter ich werden muss, um die Meisterschaft zu gewinnen, wenn Uli gewinnt und BBZ nur Zweiter ist. Nach zwei freien Trainings mit Sommerreifen vorne und „Regal Racer’s“ hinten ging es dann zum Pflichttraining, in dem ich die zweit beste Zeit markieren konnte, hinter Ulrich Riese.

Nun kam der erste Heat. Ich startete noch vor Uli in dem Heat, doch es fing an zu regnen bevor ich startete. Somit mussten Uli und ich im Nassen fahren, wobei die anderen eine trockene Strecke hatten. Nach diesem Heat wurde Uli auf dem letzten und ich auf dem vorletzten Platz geführt. Dies machte uns jedoch keine Angst vor dem darauf folgenden Tag.

Am Sonntag wurde ich jedoch sehr angespannt und versuchte alles zu geben in den weiteren Heats. Jedoch konnte ich nur den dritten Platz für das Finale herausfahren. Uli stand links hinter mir auf Platz Vier.

Eine nicht sehr günstige Startposition, jedoch zog ich beim Starten gleich rechts rüber und reihte mich hinter Silva ein. Silva kam zu weit raus und Uli und ich konnten innen vorbeigehen. Somit war ich immer noch Dritter, doch ich konnte mit BBZ und Uli mithalten. Jedoch musste ich noch mindesten Uli überholen, um Meister zu werden.

Die Spannung im Rennen stieg, da ich in dieser Reihenfolge nur Zweiter in der Meisterschaft geworden wäre. Jedoch konnte ich im Tal Uli passieren, der zu weit raus kam in der Kurve. Noch nicht eine Runde komplett gefahren, konnte ich wieder zu BBZ aufschließen und ihn innen in einer Kurve passieren. Somit sah es gut aus für mich, da ich nun Führender war. Jetzt musste ich nur noch den Platz halten was ich mir schwer vorstellte. BBZ und Uli gingen gleich im Anschluss in die Joker-Lap wobei BBZ in den Dreck kam und Uli ihn noch vor der Joker-Lap überholen konnte. In der vorletzten Runde ging ich in die Joker-Lap, die gut für mich lief. Jedoch hat sich ein Schotterhaufen ausgangs der Joker-Lap herausgefahren und ich konnte nicht mehr vorbeifahren. Somit riss sich mein Federbein aus der Karosse. Ich kam knapp vor Uli heraus und konnte den ersten Platz halten. Von da an musste ich noch eine Runde durchhalten, was sich mit nur noch einem vorderen Federbein auf der Rechten Seite als schwierig herausstellte. Jeder Schlag auf das Auto wurde nicht mehr gedämpft. Uli war nur knapp hinter mir jedoch konnte ich ihn hinter mir halten und gewann somit den Endlauf zur DRX und die DRX-Cup Meisterschaft sowie die DMSJ Rallycrossmeisterschaft.

Euer Björn

 

 

Rennbericht 5. Lauf zur DRX in Maasmechelen (B)

Mit einem Punkt Vorsprung in der Meisterschaft ging es auch für mich nach Maasmechelen-Belgien. Nach dem alle auf der Fahrt ausgeschlafen hatten, wärmten meine Schrauber und ich uns schon mal für den Sonntag auf. Auch diesmal waren wieder Jan Hesse und Nico Höhn dabei um den Polo mit mir zum ersehnten Sieg zu führen.

In Belgien angekommen bauten wir alles auf was dieses mal sehr schnell ging da war noch zusätzliche Unterstützung von Dennis und Robin Kirchner hatten. Nun machten wir unsere Autos klar für die Technische Abnahme um danach das freie Training, was die Belgier uns immer netter weise zur Verfügung stellen wenn sie mit den regionalen schnell durchbekommen, in Angriff zu nehmen. Und nun ging es schon auf die Strecke, natürlich erst einmal mit alten Reifen um sich wieder an die Strecke zu gewöhnen. Ich freue mich jedes Mal wenn ich auf dieser Strecke fahren darf erst recht jetzt wo die Joker-Lap komplett erneuert wurde. Die Joker-Lap fuhr ich einmal und sie lief von anfang an richtig gut.
Am Abend in gemütlicher Runde am Grill mit unserem Grillmeister Jan, wärmten sich nebenbei Jens, Nico, Sven Witt und ich uns, mit ein wenig Federball auf um am Sonntag volle Leistung bringen zu können.

Nach dem Abendessen zogen wir wie gewohnt noch mal eine Runde durch das Fahrerlager, und die Fahrer gingen früh zu Bett. Am Sonntag ging es dann gegen 9 Uhr los. Im Warm-Up fuhr ich nur auf der normalen Strecke und ließ die Joker-Lap aus um für das Zeittraining richtig zu trainieren. Dies machte sich im Zeittraining bemerkbar in dem ich fast 4 Sekunden pro Runde Vorsprung vorm zweitplatzierten Björn (BBZ) hatte. Mit gutem Gefühl ging es zum ersten Heat. Natürlich verlor ich wieder einmal den Start, da ich das schwerste Auto habe und das elektrisches Gaspedal nicht richtig anspricht. Auf einmal wurde Andreas Friskovec langsamer vor mir und ich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr ihm zwar nicht stark hinten drauf aber es war schon bemerkbar. Bei ihm war kaum etwas zu sehen aber bei mir war gleich wieder die Stoßstange, der Scheinwerfer und die Motorhaube kaputt. Ich fuhr in der ersten Runde in die Joker-Lap rein und konnte noch vor Silva Winterhoff wieder auf die reguläre Strecke zurückkommen. Dann gab ich mein bestes aber war nicht guter Hoffnung, dass ich es noch schaffe, da ich immer noch alte Reifen drauf hatte. Aber als ich sah mit was für großen Schritten ich wieder dran kommen konnte, war ich wieder motiviert und habe mich wieder sehr schnell auf dem ersten Platz wieder gefunden, obwohl ich bis dahin der einzige war der in der Joker-Lap war.

Nun ging es auch gleich in den zweiten Heat und wir waren guter Hoffnung dass ich es auf wieder mit den alten Reifen schaffen würde, da ich im ersten Heat keinen mehr im Rückspiegel gesehen hab als ich im Ziel war. Und die gerade in Maasmechelen ist nicht kurz. Auch diesmal verlor ich wieder den Start konnte mich aber genauso gut wieder durchkämpfen und kam wieder ins Ziel und sah nur gerade so die front von Silva in meinem Rückspiegel die noch durch die Kurve fuhr. Auch der dritte Heat ging so aus nur diesmal sah ich BBZ an der gleichen Stelle, aber im Großen und Ganzen lief es sehr gut bei mir. Somit war ich auch nicht aufgeregt vorm Finale, aber trotzdem wollte mein Vatter mir was Gutes tun und mir neue Reifen aufziehen. Naja mittelneu.
Am Start vom Finale kam ich diesmal besser weg und konnte mich auf gleicher Höhe wie BBZ wieder finden, nur ich war innen somit war für mich schon alles klar, dass ich nach der Spitzkehre die Führung habe und erst in der letzten Runde in die Joker-Lap fahre. Doch auf einmal stand BBZ quer vor mir und meine Front schob sich in seine Beifahrertür rein. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, ich fuhr so schnell wie möglich wieder weg nachdem BBZ nicht mehr vor mir stand. Dies kostete mich knapp eine halbe Runde. Als ich weiter fuhr merkte ich, dass meine Spur nicht mehr gerade verlief und das Lenkrad schief stand. Sofort ging ich in die Joker-Lap und versuchte wieder aufzuholen. Doch mit einer kaputten Spur und einer halben Runde Rückstand ging das nicht so einfach. Ich konnte mich gerade noch so auf den zweiten Platz vorarbeiten, doch ich hätte noch eine Runde mehr gebraucht. Ich war natürlich sehr wütend und ich denke die Bilder auf der RX-DM Seite sprechen deutlich genug dafür, dass es ein vermeidbarer Unfall war, da wie BBZ schon in seinem Bericht erwähnte, Silva Winterhoff ein bisschen mit ihm kuscheln wollte. Hier die Bilder die Ralf Hofacker geschossen hat.

Somit konnte ich mich nicht im Geringsten über den zweiten Platz freuen, aber das tat ja das Team für mich.

Nun laufen die Vorbereitungen für den Endlauf in Schlüchtern, am 8/9 Oktober 2011.

Bis dahin, euer Björn

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Jens

Am letzten Wochenende fand das Finale der Int. Deutschen Rallycross Meisterschaft im nahen Schlüchtern statt. Wie schon berichtet wurde, sollten viele Fans des Racingteam Barkhoff, darunter auch der ASC Melsungen, um Zuschauen kommen. Bereits am Samstag wurde der 1. Heat absolviert. Im Zeittraining musste ich mich nur Hans Kirchhof geschlagen geben, was einen der letzten Gruppen im 1. Heat bedeutete. Nach dem 1. Heat am Samstagabend musste ich jedoch zugeben, dass die Strategie, die wohl auch Rolf Volland gehabt haben dürfte, die wohl bessere war. Dieser rollte nur langsam um die Strecke im Zeittraining, um in eine der ersten (langsamsten) Gruppe des 1. Heats zu gelangen. Grund war, dass sehr dunkle Wolken am Himmel zu sehen waren. Rolf startete somit im trockenen, wie auch viele meiner Divisions Kollegen. Hans Kirchhof der bis dato führende in der Meisterschaft auf seinem Porsche GT3 und auch ich mussten auf immer nasser werdender Piste starten und konnten so nur Platz fünf und sechs einfahren. Hätte ich eine bessere Strategie für die Joker Lap verfolgt hätte ich allerdings sehr wahrscheinlich den Porsche knacken können, denn der wurde in den zwei letzten Runden durch den Regen immer langsamer und ich schloss in der vorletzten Runde auf und ging sogar auf der Außenbahn daneben. Überholen konnte ich ihn allerdings nicht.


Dies war eine nicht ganz so gute Ausgangsposition für die nächsten Heats am Sonntag. Dennoch gelangen mir zwei gute Heats in schnellen Startgruppen und dies sicherte mir Startplatz Zwei im A-Finale. Ich musste mich nur, dem immer schneller werdenden Hans Kirchhof geschlagen geben. Platz Drei nach den Vorläufen belegte Markus Ruppel, der seinen Startplatz im A-Finale aufgrund von Getriebeproblemen absagen musste. Um noch Meister werden zu können musste ich gewinnen und gleichzeitig durfte Hans Kirchhof maximal Dritter werden. Ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen, aber abgerechnet wird ja immer zum Schluss. Vom Start weg zeigte der Altmeister jedoch, dass auf trockener Strecke kein Kraut gegen ihn gewachsen war und so wurde er sehr verdient zum vierten Mal Deutsche Rallycross Meister. Ich lief auf Platz Zwei ein und sicherte mir so die Vize-Meisterschaft. Mit diesem Ergebnis konnte ich sehr zufrieden sein, denn gegen einen Porsche darf man mal verlieren und das ist ein guter Trost!


Glückwunsch an Hans zum Meisterschaftstitel! Und gleich die Kampfansage für 2012: „Da wird es noch schwieriger für Dich!“ ;-)

Bis dahin,
Euer Jens

 

Rennbericht 5. Lauf zur DRX in Maasmechelen (B)

Am vorangegangenen Wochenende wurde der 5. und damit vorletzte Lauf zur DRX 2011 ausgetragen. Auf dem Teufelsberg in Maasmechelen (Belgien) konnten die Zuschauer spannende Rennen zur DRX und zur Belgischen Meisterschaft sehen.

Wir machten uns am Samstag früh auf den Weg. Um 05:30 Uhr ging es in Wichte los, um gegen Mittag an der Rennstrecke zu sein. Der Aufbau war schnell vollzogen und so konnten wir uns, die am Samstag ausgetragene nationale Meisterschaft anschauen. Schon hier wurden spannende Rennen geboten.


Am Samstag Abend konnten wir noch 3 Runden als Freies Training auf die Strecke. Danach hatte ich mich mit einem ehemaligen Fahrer in der DRX zum Badminton verabredet und die Zeit bis zum Abendbrot wurde so für die Kondition genutzt.

Am Sonntag ging es erst um 09:00 Uhr mit dem Freien Training los, gefolgt vom Pflichttraining, in dem ich zwar keine freie Runde hatte, die Zeit dennoch für die zweit schnellste Zeit bei den Supernational reichte. Im 1. Heat hatte ich nur Belgier mit in der Startgruppe. Der Heat lief ohne Probleme und ich konnte mit freien Runden eine gute Zeit heraus fahren.
Diese Zeit war sogar stark genug den Meisterschaftskontrahenten Hans Kirchhof im Porsche GT3 hinter mir zu lassen. Somit bedeutete dies die schnellste Zeit bei den Supernational der DRX.

Im 2. Heat hatte ich nicht über die gesamte Renndistanz freie Bahn, eine gute Zeit bedeutete dies dennoch. Diesmal reichte es nicht ganz für die schnellste Zeit. Der Porsche hatte die Nase knapp vor mir. Ein zweiter Platz war dennoch ein sehr gutes Ergebnis.

Auch der 3. Heat verlief, wie das ganze Wochenende problemlos. Ein weiterer zweiter Rang, diesmal hinter Jan Philipp Kappler auf seinem Golf 3 16V, war das Ergebnis, welcher mir den zweiten Startplatz neben dem Porsche GT 3 von Hans Kirchhof sicherte. Die erste Startreihe komplettierte Kappler. Vom Start weg musste ich meinen zweiten Rang an Kappler abgeben, der etwas besser weg kam. Sofort bildete sich eine Dreiergruppe, welche sehr eng über 3 Runden, ein spannendes Rennen ablieferten. Dann entschied ich mich für die Joker Lap, um etwas Zeit heraus fahren zu können. Ich reihte mich gleich als Dritter wieder ein, verlor also keinen Platz. Ich hatte allerdings den Belgier Mertens im Rücken sitzen, was mir eine schnelle Runde nicht möglich machte. Somit konnte ich keine Zeit herausfahren und befand mich nach den Joker Laps von Hans Kirchhof und Kappler weiter auf Rang drei wieder, den ich auch ins Ziel fahren konnte.

Somit baute Hans Kirchhof seinen Vorsprung in der Meisterschaft von ein auf drei Punkte auf. Ich konnte jedoch meinen Vorsprung auf Platz drei in der Meisterschaft von vier auf sieben Punkte ausbauen, denn Swen Gruppe wurde nur Fünfter.

Auf den vierten Platz habe ich nun einen komfortablen Vorsprung von 20 Zählern. Es geht also nun im Final Rennen der DRX 2011 in drei Wochen um Rang eins bis drei in der Meisterschaft. Hier ist noch alles Möglich und ein spannendes Wochenende auf dem Ewald-Pauli-Ring im heimischen Hessen ist garantiert!
Hier erwarten wir auch einige Zuschauer aus ASC Melsunger Reihen, auf die wir uns ganz besonders freuen!

Also, bis in drei Wochen!
Euer Jens.

 

Rennbericht 4. Lauf zur DRX in Buxtehude

Am letzten Wochenende wurde der 4. von 6 Läufen zur DRX ausgetragen. Das erste Rennen der zweiten Saisonhälfte sollte viel Spannung bei Fahrern, Teammitgliedern und Zuschauern bringen. In meiner Division hatten insgesamt 27 Fahrer genannt. Mit dabei waren Gaststarter aus Belgien, Dänemark und Tschechien. Von Beginn an lief es nicht schlecht für mich. Im Zeittraining hatte ich keine freie Bahn, belegte aber dennoch den siebten Platz.

IMG_2695.JPGSomit war ich in einer der letzten und damit schnellsten Startgruppen meiner Division. Der erste Heat brachte mir keine großen Probleme. Ich landete dennoch nur auf Rang sieben. Nach dem zweiten Heat, wurde ich als Sechster geführt, was mir den letzten Platz im A-Finale sichern würde, jedoch war noch ein Heat zu absolvieren und da war noch alles drin. Auch der letzte Heat verlief ohne Probleme. Ich konnte mich an die schnelleren Starter dran hängen und mir so eine gute Zeit herausfahren. Dennoch reichte es nicht direkt für das A-Finale. Knapp verfehlt musste ich als Polemann im B-Finale an den Start gehen, welches es in sich haben sollte. Das war schon fast A-Final verdächtig, so hoch war die Konkurrenz. Kurz vor dem Start regnete es dann stark. Mir liegt ja bekanntlich der Regen und so kam ich gut vom Start weg und setzte mich gleich in Führung. Nach der Joker Lap musste ich kurz die Führung abgeben, diese holte ich mir allerdings in der letzten Runde zurück und so konnte ich mit großem Vorsprung das B-Finale gewinnen. Im A-Finale wollte ich mich von der letzten Startreihe dann noch etwas nach vorne arbei­ten. Ich setzte mich zwischen die beiden Autos vor mir, musste jedoch abbremsen, um einen Startunfall zu vermeiden. Vor der ersten Kurve kam Ole Bech aus Dänmark durch ein Startgerangel zum Schleudern. Ich konnte nicht mehr ausweichen, berührte die linke Begrenzung und Ole fuhr in meine Front. Ein Start­unfall wie er passieren kann. Dadurch musste ich jedoch dem Feld hinterher fahren und meine Spur war stark verzogen. Zwischenzeitlich arbeitete ich mich bis auf Platz vier vor, musste dann jedoch noch durch die Joker Lap und verlor so wieder zwei Plätze. Ich fuhr knapp hinter dem Fünften auf Platz sechs ein. Das Ergebnis ist zwar nicht das Beste, dennoch konnte ich gute Punkte um die Meisterschaft einfahren. Ich liege nun einen Punkt hinter Hans Kirchhof auf seinem Porsche GT3 auf dem zweiten Gesamtrang. Es bleibt also spannend!

Das nächste Rennen findet Mitte September in Belgien statt!

Bis dahin,

Euer Jens.

 

 

Rennbericht zum 3. Lauf zur DRX in Schlüchtern

 

Am letzten Wochenende wurde der dritte Lauf zur Deutschen Rallycross Meisterschaft auf dem Ewald-Pauli-Ring ausgetragen. Bereits am Freitag Nachmittag sind wir angereist, haben aufgebaut und das schöne Wetter genossen. Am Samstag hatte das gut besetzte Starterfeld einen eher ruhigen Tag. Das erste freie Training begann erst um 16 Uhr. Danach folgte nur noch das zweite freie Training. Auch dann konnten wir bei gutem Wetter entspannen, denn unsere Autos hielten gut durch.

 

Am Sonntag Morgen konnten wir für uns und unsere Autos das Warm Up nutzen. Im Zeittraining stellte ich mich erst spät an und so war ich in der letzten Gruppe in meiner Division. Gleich in der ersten Runde konnte ich die schnellste Zeit herausfahren. Danach konnte ich ein paar Dinge ausprobieren.

 

Durch die schnelle Zeit im Zeittraining startete ich im ersten Heat erst in der drittletzten Startgruppe von Startplatz eins. Am Start beging ich jedoch einen Fehler und ich musste mich ans Ende des Feldes setzen. Die neuen Reifen, die wir kurz vorher noch aufzogen bereiteten mir dann auch keine Freude, denn sie hitzten sich zu sehr auf und kosteten mich rund eine Sekunde pro Runde. Gerade im Rallycross ist dies eine Welt. Zu meinem erstaunen wurde ich dennoch Vierter in meiner Division.

Im zweiten Heat hate ich auch eine sehr schnelle Startgruppe. Hier gelang mir der Start sehr gut, auch wenn mir hier die notwendigen PS noch fehlen. Im Laufe der ersten zwei Runden konnte ich mit den schnellen Konkurenten mithalten und sogar schneller fahren. Zu Beginn der dritten Runde kapitulierte jedoch meine Antriebswelle. Sehr enttäuschend für mich, denn ein Startplatz in der ersten Reihe war damit aussichtslos. Während dem Antriebswellenwechsel ließen wir einen beschädigten Halter von Münnich Motorsport schweißen (Vielen Dank nochmal dafür!) und alle Schrauben wurden nochmal nachgezogen, denn der dritte Heat musste passen, um überhaupt noch ins A-Finale zu kommen.

Alles sollte jedoch zu meinen Gunsten laufen, denn ich hatte in der Startgruppe zwei Division 1 Autos, die gleich wegzogen und so hatte ich fast immer freie Bahn. In der zweiten Runde stieg vor mir starker Rauch auf und aus der Staubwolke rausgekommen stand Bernd Schomacker genau vor mir auf der Strecke. Es blieb mir nur der Weg links an Ihm vorbei, der gerade so breit war wie mein Auto. Das ganze kostete jedoch nicht viel Zeit und somit beendete ich das Rennen insgesamt auf Position 4 in meiner Division.

 

Insgesamt bedeutete dies einen akzeptablen fünften Platz im A-Finale und somit in der zweiten Startreihe auf der äußeren Bahn.

 

Ziel war es hier die Meisterschaftskontrahenten hinter mir zu lassen und vllt. Noch einen Platz gut zu machen. In Schlüchtern wird der Start immer sehr eng, da die Startgerade sehr kurz und die folgende Kurve sehr eng ist.

Zu meinem Erstaunen kamen alle Fahrer ohne Blessuren aus der ersten Runde und ich konnte sogar einen Platz gut machen. Außerdem hielten sich die drei vor mir liegenden wagen gegenseitig durch einen spannenden Kampf auf und ich ging sofort in der ersten Runde in die Joker Lap. Zu meinem Glück ging Sven Pusch und Ralf Evers gleich hinter mir auch in die Jokerlap und so hatte ich freie Bahn vor mir. Der nun vor mir fahrende Swen Gruppe verlor immer mehr an Boden und kurz bevor ich aufschließen konnte ging auch er in die Jokerlap. Somit verlor ich wieder nicht viel Zeit und konnte sehr schnelle Rundenzeiten abliefern. Kappler, der am ganzen Wochenende richtig schnell war konnte ich dann noch schnell überholen, da dieser einen technischen Defekt am Wagen hatte. Somit war ich bereits bis auf Position Drei vorgefahren. Kurt Umland als bis dato Zweiter war schon einige Meter weg und ich begnügte mich mit meinem dritten Platz, der auch mehr als gut war, nachdem die Vorläufe absolut nicht für mich sprachen.

 

Es waren jedoch noch zwei Runden zu fahren und ich konnte immer mehr an Boden gewinnen. In der letzten Runde zog Kurt Umland in die Joker Lap und ich merkte, dass er vor mir bleiben musste. Mein Boxenkontakt rief jedoch, „Den kriegste noch!“ und ich holte in der Rechtskurve nochmal alles aus dem Wagen raus, war dann auf der kurzen Gerade direkt neben Kurt, jedoch mit mehr Überschuss. 

In der nächsten Kurve war ich dann außen, aber es reichte für mich. Ich fragte kurz an, ob es die letzte Runde sei und ich hört etwas unterbrochen „JA, die Zielflagge wird geschwenkt!“ Über die Kuppe kommend sah ich dann nur Hans Kirchhof auf seinem Porsche GT3. Ein zweiter Platz von Position fünf gestartet. Was will man mehr? Im Gesamtklassement liege ich zur Halbzeit nun auf Platz 2, jedoch punktgleich mit dem Meisterschaftsführenden Swen Gruppe. Auch dahinter geht es eng zu, so dass noch gut 4-6 Fahrer Chancen auf die Meisterschaft haben.

Für mich war es ein gutes Wochenende und das Team hat gesehen, dass wir auch vorne mitfahren können, wenn es mal nicht 100%ig läuft. Das macht Mut für den nächsten Lauf Ende August in Buxtehude auf dem Estering.

 

Bis dahin,

Euer Jens

 

 

 

 

 

Rennbericht 2. Lauf zur DRX in Gründautal

 

Am Freitag machten wir uns erst gegen 17 Uhr auf dem Weg nach Gründautal. Schön, dass die Reise diesmal nicht so lang gedauert hat und so waren wir noch vor dem Sonnenuntergang mit dem Aufbau der Motorhomes fertig und der Grill wurde angeschmissen. Am Sonntag Morgen war es erst recht heiter, doch dann zogen die Wolken zu und der Regen kam. Jedoch nur für das Freie Training. Das Qualifikationstraining, welches ich als Zweiter in der Division "Supernational" beendete, wurde dann schon wieder auf trockener Fahrbahn absolviert. Hier musst eich mich nur dem Porsche GT3 von Hans Kirchhof geschlagen geben.

Der 1. Heat verlief für mich recht gut, auch wenn ich etwas Zeit verlor, da ich keine freie Strecke hatte. Platz 4 bedeutete das für mich.

 

Am Sonntag Morgen dann gleich strahlender Sonnenschein und gute Stimmung.

Ich musste zusammen mit einem Division 1 Auto zusammen fahren, welcher das gesamte Feld aufhielt. Dann bekam ich von meinem Kontrahenten Kurt Umland einen unnötigen Schlag auf mein rechtes Heck und der anschließende Dreher war das Resultat. Die Zeit war somit sehr schlecht und ein guter Dritter Heat musste gefahren werden.

 

Vom Start weg setzte ich mich auf Position 1 im 3. Heat und ich konnte mich schnell absetzen. Ohne Zwischenfälle konnte ich meinen Vorlauf gewinnen und Platz 2 bei den Supernational einfahren. Insgesamt bedeuteten das 5 Punkte nach den drei Vorläufen und Startplatz 5 im A-Finale.

 

 

Hier konnte ich sehr gut starten und konnte mich nach vorne orientieren.

Sven Pusch startete ebenfalls sehr gut und fuhr von Platz 4 auf die dritte Position vor. Ich konnte mich hinter ihn klemmen und auch an Swen Grupe (Startplatz 3) vorbeiziehen. Dann folgten sechs spannende Runden im Heck von Sven Pusch, der jedoch keinen Fehler machte und somit Platz 3 nach Hause fuhr. Für mich blieb nur der vierte Rang. In dieser spannenden und sehr engen Klasse jedoch dennoch ein gutes Resultat. In der Meisterschaftswertung liege ich jetzt punktgleich mit Sven Pusch auf Platz zwei!

 

Im Juli geht es dann endlich nach Schlüchtern auf den Ewald-Pauli-Ring.

Hierauf freue ich mich schon sehr, da es für das Racingteam Barkhoff das Heimrennen bedeutet und einige Fans erwartet werden dürfen.

 

Bis dahin,

Euer Jens.

 

 

 

Rennbericht Jens Barkhoff zum 1. Lauf zur Internationalen Deutschen Rallycross Meisterschaft

Anfang Mai fuhr das Team rund um unser ASC Mitglied Jens Barkhoff nach Norddeutschland, wo der 1. Lauf zur Internationalen Deutschen Rallycross Meisterschaft ausgetragen wurde.

 

Jens möchte in diesem Jahr den großen Durchbruch schaffen und im Gesamtklassement mindestens unter die ersten Drei fahren.

 

Am Samstag wurden bereits die Trainingssitzungen und der 1. Vorlauf (Heat) absolviert. Das freie Training, sowie das Zeittraining gewann Jens knapp vor dem schnellen Dänen Ole Bech. Den ersten

Vorlauf musste Jens dann knapp mit 0,08 Sekunden Rückstand an den Dänen abgeben. Ein zweiter Platz war dennoch ein sehr guter Zwischenstand und noch waren ja zwei weitere Heats am Sonntag zu absolvieren.

 

Am Sonntag Morgen konnte Jens dann den Dänen hinter sich lassen. Der dritte Heat ging wieder an Ole Bech. Im Finale stand Jens demnach auf Position 2 und es war nur die Frage, ob der Däne am Ende  die Nase vorn hat und das A-Finale für sich entscheiden kann, oder ob Jens doch noch den Sieg einfährt.

Wie es allerdings so oft im Sport ist, streiten sich zwei und der Dritte freut sich. Der Dritte im Bund war Swen Grupe, der mit 0,2 Sekunden Vorsprung den Sieg auf heimischer Strecke einfuhr. Zweiter wurde Ole Bech bevor Jens als Dritter ins Ziel kam. Ca. 2000 Zuschauer haben das spannende A-Finale der Super Nationals mitverfolgt, in dem die ersten vier Fahrer mit gerade 2,5 Sekunden Abstand ins Ziel fuhren.

 

Auch die nächsten Rennen versprechen viel Spannung. Der nächste Lauf wird auf dem Gründautalring nahe Gründau/Lieblos am Pfingstwochenende ausgetragen